3.2.1. Ablauf der Ortsgruppenversammlung

  • Der Ortsgruppenvorsitzende eröffnet pünktlich die Ortsgruppenversammlung, damit ein geordneter Übergang in eine konzentrierte Gruppenarbeit ermöglicht wird. Die zu spät Kommenden haben Rücksicht auf das Interesse der Allgemeinheit an einer schnellen und konzentrierten Erledigung der gemeinsamen Arbeit zu nehmen, indem sie ohne allgemeine Begrüßungsreden leise Platz nehmen und erst dann das Wort ergreifen, wenn sie den Diskussionsfaden gefunden haben. Üben wir diese Haltung schon in kleinen Gruppen, so wird es bei der Integration von Neulingen und bei der späteren Arbeit in Großversammlungen keine Probleme geben.

  • Nach der Begrüßung durch den Ortsgruppenvorsitzenden erfolgt die Frage nach weiteren Vorschlägen zur Tagesordnung. Hierunter fallen die Anträge auf Beschlussfassung der Ortsgruppe (§ 6.3) und Anträge auf Diskussionsversammlungen zur Meinungsbildung zu einem Thema, wobei beide Antragsformen dem Vorsitzenden in Schriftform zu überreichen sind, damit die Gedanken nicht verloren gehen.

  • Die Anträge auf Diskussionsversammlungen zur Meinungsbildung werden vom Vorsitzenden benannt und sind in der Reihenfolge der Antragstellung vom Organisator in das Terminbuch für Diskussionsversammlungen und Rechenschaftsberichte einzutragen. Hierauf verliest der Organisator zur Erinnerung der Mitglieder das im Terminbuch eingetragene Diskussionsthema der nächsten Woche. Gegebenenfalls werden vom Organisator auch die Termine für die nächsten Wochen noch einmal bekannt gegeben.

  • Hiernach erfolgt die Beschlussfassung der Ortsgruppe. Zuerst verließt der Ortsgruppenvorsitzende jeden einzelnen Beschlussfassungsantrag aus der Ortsgruppe und führt diesen zur Abstimmung. Dann folgen die ortsübergreifenden Abstimmungen, die z.B. landes- oder bundesweit in den jeweiligen Ortsgruppen abgestimmt werden sollen. Diese werden in der Internetzeitung Basis-News des Abstimmungsprogramms DING bekannt gegeben. Die überregionalen Beschlussanträge werden aus der Basis-News verlesen und zur Abstimmung gebracht (§ 6). Der Protokollführer protokolliert die Ergebnisse der Ja- und Nein-Stimmen sowie die Enthaltungen und trägt die Ergebnisse der Abstimmung nach der Versammlung ins Abstimmungspramm DING ein. Das Abstimmungsprogramm zählt dann die Abstimmungsergebnisse der einzelnen Ortsgruppen z.B. auf Landes- oder Bundesebene zusammen. Die genaue Handhabe ist im Benutzerhandbuch des Abstimmungsprogramms nachzulesen.
    Nach der letzten Beschlussfassung endet die Beschlussversammlung.

  • Unmittelbar nach der Beschlussversammlung eröffnet der Vorsitzende die Diskussionsversammlung zur Meinungsbildung und teilt den Mitgliedern mit, in wieviele Kleingruppen die Versammlung aufgeteilt wird. Er erteilt dem Antragsteller zum Diskussionsthema des Tages das Wort, damit dieser den Einführungsvortrag für die anschließende Diskussion in Kleingruppen halten kann (10 Minuten). Nach dem Einführungsvortrag schreibt sich jeder Teilnehmer seine zwei wichtigsten Fragen auf jeweils einem Blatt Papier und begibt sich in die Kleingruppen.

  • Nach dem Ende des Diskussionszyklus nach Dr. Barbara Uebels Modell und dem Rückstrom der Mitglieder in die Großversammlung erteilt der Vorsitzende den Protokollführern der 2. Runde für ihren Bericht der Reihe nach das Wort. Nach dem letzten Bericht wird die Ortsgruppenversammlung beendet. Die Protokollführer der zweiten Runde sind die Personen mit einem A in der Zuordnungskennziffer.


Stand: 12.10.2011


3.2.1. Ablauf der Ortsgruppenversammlung (Übersicht)


Back to top     <     >

Zur Übersicht im übergeordneten Absatz     Drucken



3.2.1. Ablauf der Ortsgruppenversammlung

  • Der Ortsgruppenvorsitzende eröffnet pünktlich die Ortsgruppenversammlung, damit ein geordneter Übergang in eine konzentrierte Gruppenarbeit ermöglicht wird. Die zu spät Kommenden haben Rücksicht auf das Interesse der Allgemeinheit an einer schnellen und konzentrierten Erledigung der gemeinsamen Arbeit zu nehmen, indem sie ohne allgemeine Begrüßungsreden leise Platz nehmen und erst dann das Wort ergreifen, wenn sie den Diskussionsfaden gefunden haben. Üben wir diese Haltung schon in kleinen Gruppen, so wird es bei der Integration von Neulingen und bei der späteren Arbeit in Großversammlungen keine Probleme geben.

  • Nach der Begrüßung durch den Ortsgruppenvorsitzenden erfolgt die Frage nach weiteren Vorschlägen zur Tagesordnung. Hierunter fallen die Anträge auf Beschlussfassung der Ortsgruppe (§ 6.3) und Anträge auf Diskussionsversammlungen zur Meinungsbildung zu einem Thema, wobei beide Antragsformen dem Vorsitzenden in Schriftform zu überreichen sind, damit die Gedanken nicht verloren gehen.

  • Die Anträge auf Diskussionsversammlungen zur Meinungsbildung werden vom Vorsitzenden benannt und sind in der Reihenfolge der Antragstellung vom Organisator in das Terminbuch für Diskussionsversammlungen und Rechenschaftsberichte einzutragen. Hierauf verliest der Organisator zur Erinnerung der Mitglieder das im Terminbuch eingetragene Diskussionsthema der nächsten Woche. Gegebenenfalls werden vom Organisator auch die Termine für die nächsten Wochen noch einmal bekannt gegeben.

  • Hiernach erfolgt die Beschlussfassung der Ortsgruppe. Zuerst verließt der Ortsgruppenvorsitzende jeden einzelnen Beschlussfassungsantrag aus der Ortsgruppe und führt diesen zur Abstimmung. Dann folgen die ortsübergreifenden Abstimmungen, die z.B. landes- oder bundesweit in den jeweiligen Ortsgruppen abgestimmt werden sollen. Diese werden in der Internetzeitung Basis-News des Abstimmungsprogramms DING bekannt gegeben. Die überregionalen Beschlussanträge werden aus der Basis-News verlesen und zur Abstimmung gebracht (§ 6). Der Protokollführer protokolliert die Ergebnisse der Ja- und Nein-Stimmen sowie die Enthaltungen und trägt die Ergebnisse der Abstimmung nach der Versammlung ins Abstimmungspramm DING ein. Das Abstimmungsprogramm zählt dann die Abstimmungsergebnisse der einzelnen Ortsgruppen z.B. auf Landes- oder Bundesebene zusammen. Die genaue Handhabe ist im Benutzerhandbuch des Abstimmungsprogramms nachzulesen.
    Nach der letzten Beschlussfassung endet die Beschlussversammlung.

  • Unmittelbar nach der Beschlussversammlung eröffnet der Vorsitzende die Diskussionsversammlung zur Meinungsbildung und teilt den Mitgliedern mit, in wieviele Kleingruppen die Versammlung aufgeteilt wird. Er erteilt dem Antragsteller zum Diskussionsthema des Tages das Wort, damit dieser den Einführungsvortrag für die anschließende Diskussion in Kleingruppen halten kann (10 Minuten). Nach dem Einführungsvortrag schreibt sich jeder Teilnehmer seine zwei wichtigsten Fragen auf jeweils einem Blatt Papier und begibt sich in die Kleingruppen.

  • Nach dem Ende des Diskussionszyklus nach Dr. Barbara Uebels Modell und dem Rückstrom der Mitglieder in die Großversammlung erteilt der Vorsitzende den Protokollführern der 2. Runde für ihren Bericht der Reihe nach das Wort. Nach dem letzten Bericht wird die Ortsgruppenversammlung beendet. Die Protokollführer der zweiten Runde sind die Personen mit einem A in der Zuordnungskennziffer.


Stand: 12.10.2011


3.2.1. Ablauf der Ortsgruppenversammlung (Übersicht)