3.1.4. Diskussionsmodell nach Dr. Barbara Uebel
(Orginal im: Aha Nr:35, Feb 94, S.10ff. und persönlicher Briefwechsel)
In der 1. Runde des Kleingruppengespräches findet ein erstes Sammeln der Fragestellungen
statt sowie eine Zuordnung zu den Hauptthemen durch eine Vordiskussion. Durch die Diskussion
über die ersten drei Tagesordnungspunkte ergeben sich die ersten gedanklichen Verbindungen
und neue Ideen zur Lösung von Fragestellungen. Nach 90 Minuten endet die 1. Runde.
Die Zahl der Kleingruppen, die für die Diskussion zu bilden sind, wird vom
Ordsgruppenvorsitzenden bekannt gegeben. Natürlich werden nicht immer genau
25, 36, 49, ... 256 Teilnehmer bei den Ortsgruppenversammlungen erscheinen, so dass
sich gemäß der Quadratzahlen gleichmäßig große Kleingruppen
bilden lassen. Sind beispielsweise 66 Teilnehmer gekommen, so werden trotzdem zunächst
8 Kleingruppen zu je 8 Personen gebildet. Die restlichen 2 Teilnehmer werden auf zwei
der 8 Kleingruppen verteilt. Am Ende werden 6 Kleingruppen mit 8 Personen und 2 Kleingruppen
mit 9 Personen gebildet ((8*8)+2=66). Dies bedeutet, dass in diesen zwei Gruppen eine
Zuordnungskennziffer (A1, A2, ..., B1, B2, ..., C1, C2, ...) doppelt vergeben wird.
Dieses Prinzip gilt natürlich auch bei anderen Teilnehmerzahlen, bei denen die
gleichmäßige Verteilung nicht möglich ist. Die Verteilung der
überzähligen Teilnehmer auf die gebildeten Kleingruppen ist im obigen
Schaubild angedeutet.
Fußnoten
3.1.4. Diskussionsmodell nach Dr. Barbara Uebel (Übersicht)
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3.1.4. Diskussionsmodell nach Dr. Barbara Uebel
(Orginal im: Aha Nr:35, Feb 94, S.10ff. und persönlicher Briefwechsel)
In der 1. Runde des Kleingruppengespräches findet ein erstes Sammeln der Fragestellungen
statt sowie eine Zuordnung zu den Hauptthemen durch eine Vordiskussion. Durch die Diskussion
über die ersten drei Tagesordnungspunkte ergeben sich die ersten gedanklichen Verbindungen
und neue Ideen zur Lösung von Fragestellungen. Nach 90 Minuten endet die 1. Runde.
Die Zahl der Kleingruppen, die für die Diskussion zu bilden sind, wird vom
Ordsgruppenvorsitzenden bekannt gegeben. Natürlich werden nicht immer genau
25, 36, 49, ... 256 Teilnehmer bei den Ortsgruppenversammlungen erscheinen, so dass
sich gemäß der Quadratzahlen gleichmäßig große Kleingruppen
bilden lassen. Sind beispielsweise 66 Teilnehmer gekommen, so werden trotzdem zunächst
8 Kleingruppen zu je 8 Personen gebildet. Die restlichen 2 Teilnehmer werden auf zwei
der 8 Kleingruppen verteilt. Am Ende werden 6 Kleingruppen mit 8 Personen und 2 Kleingruppen
mit 9 Personen gebildet ((8*8)+2=66). Dies bedeutet, dass in diesen zwei Gruppen eine
Zuordnungskennziffer (A1, A2, ..., B1, B2, ..., C1, C2, ...) doppelt vergeben wird.
Dieses Prinzip gilt natürlich auch bei anderen Teilnehmerzahlen, bei denen die
gleichmäßige Verteilung nicht möglich ist. Die Verteilung der
überzähligen Teilnehmer auf die gebildeten Kleingruppen ist im obigen
Schaubild angedeutet.
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